Im Rahmen einer verkehrsplanerischen Untersuchung wurde vom 23.06.2026 bis zum 25.06.2026 eine umfangreiche Verkehrszählung im Stadtgebiet von Northeim durchgeführt. Ziel der Erhebung war es, eine fundierte Datengrundlage für die Bewertung der Verkehrssituation an der Kreuzung Albert-Schweizer-Weg / B3 zu schaffen und darauf aufbauend die Notwendigkeit einer Lichtsignalanlage zu prüfen.
Umfassende Datenerhebung an zentralen Knotenpunkten
Zwischen Hermann-Teuteberg-Kreisel und Auffahrt zur A7 wurden für die Untersuchung an sechs Knotenpunkten 30 Verkehrskameras installiert. Über einen Zeitraum von 24 Stunden wurde das Verkehrsgeschehen kontinuierlich aufgezeichnet, um sowohl tageszeitliche Schwankungen als auch typische Verkehrsbelastungen zuverlässig erfassen zu können.
Die erhobenen Daten ermöglichen eine differenzierte Analyse der Verkehrsströme sowie der Belastungssituation an den betrachteten Knotenpunkten. Auf dieser Grundlage können Aussagen zur Leistungsfähigkeit der bestehenden Infrastruktur sowie zur Qualität des Verkehrsablaufs getroffen werden.
Fokus auf die Kreuzung Albert-Schweizer-Weg / B3
Der besondere Schwerpunkt der Untersuchung lag auf der Kreuzung Albert-Schweizer-Weg / B3. Hier wird insbesondere analysiert, ob die aktuellen Verkehrsverhältnisse eine Signalisierung des Knotenpunkts erforderlich machen. Neben der Verkehrsmenge werden dabei auch Abbiegebeziehungen, Konfliktpunkte und potenzielle Sicherheitsaspekte berücksichtigt.
Einsatz innovativer Kameratechnik
Im Zuge der Verkehrszählung wurden erstmals auch 15 neue Weitwinkelkameras eingesetzt. Diese ermöglichen durch ihren erweiterten Erfassungsbereich eine deutlich größere Sicht auf das Verkehrsgeschehen an den Knotenpunkten.
Durch den größeren Bildausschnitt können mehr Fahrbeziehungen gleichzeitig erfasst und komplexe Verkehrsabläufe besser abgebildet werden. Dies trägt zu einer höheren Datenqualität bei und verbessert die Aussagekraft der anschließenden Analysen.
Weiteres Vorgehen
Aufbauend auf die Datenauswertung werden die Leistungsfähigkeit der Knotenpunkte sowie mögliche Defizite im Verkehrsablauf detailliert untersucht.
Die Ergebnisse werden anschließend in konkrete Handlungsempfehlungen überführt, die als Entscheidungsgrundlage für mögliche verkehrsorganisatorische Maßnahmen, wie die Einrichtung einer Lichtsignalanlage dienen.
Mit der durchgeführten Verkehrszählung wurde ein wichtiger Schritt hin zu einer fundierten und zielgerichteten Weiterentwicklung der Verkehrsinfrastruktur in Northeim geleistet.
